Druckfrisch eingetroffen

Neues Netzwerk für Gesundheit: Umfassender „Präventionsleitfaden Straubing“

 

Ab sofort gibt es in Straubing einen Überblick über nahezu sämtliche Gesundheitsangebote in der Stadt. Im Stadtmarketing-Büro ist am Mittwochnachmittag der neue Präventionsleitfaden Straubing vorgestellt worden. Der Leitfaden liegt ab sofort in Arzt- und Physiopraxen, Fitness-Studios, Apotheken, Krankenkassen und der VHS aus und ist außerdem auf der Homepage der Gesundheitsregion Plus Straubing abrufbar.

„Gerade druckfrisch bei uns eingetroffen“, erklärte Sandra Krä von der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion Plus und wies mit einem strahlenden Lächeln auf den Stapel Hefte vor ihr. 5 000 Exemplare werden demnächst im Stadtgebiet verteilt, sie sollen ein gewichtiger Beitrag zur weiteren Vernetzung der Gesundheitsangebote in der Stadt sein: „Es gibt in Straubing viele Angebote zur Gesundheitsvorsorge“, erklärte Krä weiter, „aber wer nun genau was anbietet, ist nicht allzu bekannt.“ Das soll durch den neuen Leitfaden anders werden. Auf 22 Seiten ist hier nahezu alles zusammengefasst, was es zum Thema Gesundheit in Straubing gibt.

Angebote diverser Veranstalter zu Themen wie Bewegung und Ernährung finden sich hier ebenso wie Nichtraucherkurse, Reha-Sport, Vorträge und Workshops. Auch Angebote für Menschen, die an Diabetes, Rheuma oder Osteoporose und anderen Krankheiten leiden, sind hier zusammengefasst.

Die Idee zu diesem Führer kam von Internistin und Kardiologin Dr. Regine Langer-Huber. Zusammen mit Sandra Krä, Carola Netz vom Reha-Zentrum und der AOK hat sie die Idee nun umgesetzt. Das Angebot ist nicht ganz vollständig, betonte Regine Langer-Huber, denn einige Anbieter hatten trotz mehrmaliger Anfragen nicht mitgemacht. Dennoch: Etwa 80 Prozent aller Angebote sind hier enthalten.

Aktuelles

Finden den neuen Leitfaden richtig gelungen (v.l.): Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Stadtmarketing-Manager Matthias Reisinger, Sandra Krä von der Gesundheitsregion Plus, AOK-Ernährungsberaterin Andrea Götz, Initiatorin Dr. Regine Langer-Huber, Carolin Netz vom Reha-Zentrum, stellvertretender AOK-Direktor Hermann Dreyer und berufsmäßiger Stadtrat Alois Lermer.

Der Nutzer hat damit erstmals einen Führer, der sämtliche Ansprechpartner zum Thema Gesundheit mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse darstellt. Neben einem allgemeinen Überblick ist ein weiteres Ziel, auf lange Sicht zeitlich oft parallel laufende Angebote zu entzerren und damit besser nutzbar zu machen. Sandra Krä hob außerdem hervor, dass viele Angebote von den Krankenkassen mit 80 und zum Teil auch 100 Prozent gefördert werden. Auch Hermann Dreyer von der AOK betonte, dass viele dieser Angebote noch zu wenig bekannt seien. Die AOK hatte sich als Hauptsponsor an den Kosten des Leitfadens beteiligt: „Wir freuen uns besonders, dass die Gesundheitsregion Plus sich so engagiert“, erklärte Dreyer, „denn das ist unser Thema seit Langem. Wir haben als erste AOK in Bayern schon 1985 einen Gesundheitstag gemacht und als erste eine Ernährungsberaterin eingestellt.“ Oberbürgermeister Markus Pannermayr nannte den nun vorgelegten Leitfaden einen wertvollen Beitrag zur gesundheitspolitischen Ausrichtung der Stadt: „Wir haben hervorragende Akteure, aber die haben wenig Zeit, sich zu vernetzen. Das Segment Gesundheit hat zentrale Bedeutung, wir hören immer wieder, welch starke Rolle Gesundheitsangebote als Standortfaktor für Unternehmen und ihre Mitarbeiter spielen.“

Der OB begrüßte dabei, dass die Aufnahme des Klinikums in den Krankenhaus-Bedarfsplan nun Investitionsmöglichkeiten in Höhe von 75 Millionen eröffne. Er kündigte an, dass die Stadt nun verstärkt eine Kinderabteilung für das Klinikum thematisieren werde: „Das ist ein wichtiges Ziel.“

 

Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt vom 14.12.2017