Schon ein einziges Leben ist es wert

Defibrillator für Mathias-von-Flurl-Schule gestiftet

 

Schulleiter Werner Kiese konnte jetzt einen Defibrillator für die Berufsschule II in Empfang nehmen. Sponsoren des Defibrillators sind Dr. Regine Langer-Huber, der Rotary Club Straubing-Gäuboden, der Dimetria Förderverein sowie die Freunde und Förderer der Mathias-von-Flurl-Schule.

Werner Kiese sagte, er freue sich sehr über die Spende, denn ein Defibrillator im Haus sei schon lange sein Wunsch gewesen angesichts von knapp 1700 Schülern sowie Lehrern und Angestellten. Außerdem sei die Turnhalle der Berufsschule am Wochenende öffentlich zugänglich und so komme der Defibrillator im Notfall auch vielen weiteren Straubingern zugute. Franz Vogl, Incoming Präsident des Rotary Club Straubing-Gäuboden ergänzte, es sei auch wichtig zu wissen, wie das Gerät funktioniere. Initiatorin Dr. Regine Langer-Huber erklärte, es gebe aktuell 66 Defibrillatoren in Straubing und 65 im Landkreis. Viele Leute wüssten zwar, wo sich ein Defibrillator befinde, aber sie seien unsicher, wie er zu benutzen sei. „Unser Wunsch ist es, jüngere Menschen mit ins Boot zu holen.“ Junge Menschen seien im Umgang mit dem Defibrillator oftmals unbefangener.

Aktuelles

Tobias Schmid und Friedrich Roßbund vom Dimetria-Förderverein, Franz Vogl, Incoming-Präsident des Rotary Clubs Straubing-Gäuboden, Johann Ertl, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands, Initiatorin Dr. Regine Langer-Huber, Schulleiter Werner Kiese, Nina Binder, Schülerin der MFA 12a, Fachbetreuer Wolfgang Demlehner, Vanessa Hafner, Schülerin der MFA 12a, Stefan Hinsken, Vorsitzender des Fördervereins der Mathias-von-Flurl-Schule, sowie stellvertretende Schulleiterin Silvia Obermeier-Fenzl (v.l.) bei der Übergabe des Defibrillators.

Stefan Hinsken, Vorsitzender des Fördervereins der Mathias-von-Flurl-Schule, brachte es auf den Punkt: „Wenn der Defibrillator nur ein einziges Leben rettet, war es die Investition schon wert.“

Dr. Regine Langer-Huber schaute nach der Übergabe des Defibrillators kurz in der 12. Klasse der medizinischen Fachangestellten vorbei und demonstrierte an der Puppe „Little Anne“ die Benutzung des Defibrillators. Eine Schülerin merkte an, der Defibrillator erkläre eh alles, was zu tun sein. „Der ist wie ein Spielzeug.“

Die Schülerinnen der 12. Klasse werden als Multiplikatoren das Wissen über den Defibrillator an die übrigen Schüler weitergeben, mit den zehnten Klassen gehe die Schulung los, erklärte stellvertretende Schulleiterin Silvia Obermeier-Fenzl. Auch für die Lehrer werde es eine Schulung geben.

Der Defibrillator hat seinen Platz im Durchgang zur Turnhalle gefunden, wo er auch am Wochenende von Besuchern der Turnhalle erreichbar ist.

 

Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt vom 05.05.2018